Während eines luziden Traumes ist sich der Träumende seines Zustandes bewusst und in der Lage, seine Handlungen zu steuern. Obwohl schon Aristoteles von diesem Phänomen berichtete und bis zu 80 Prozent aller Menschen angeben, schon einmal luzide geträumt zu haben, zweifelten Schlafforscher bis zum Ende der sechziger Jahre an der Existenz dieses Phänomens. Die meisten Beobachtungen von Klarträumen stammen aus der Phase des REM-​Schlafes. Wissenschaftler haben festgestellt, dass luzide Träume mit einer veränderten Aktivität des präfrontalen Cortex einhergehen, der für die kritische Bewertung von Ereignissen zuständig ist. Luzides Träumen lässt sich erlernen und findet mittlerweile auch Anwendung in der Therapie, beispielsweise bei der Behandlung von Albträumen.

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